über uns
Heute verzeichnen wir das 21. Jahrhundert. Vieles hat sich im Laufe der Geschichte getan. Wer jedoch davon aus geht, dass Ritter des salomonischen Tempels zu Jerusalem heute nicht mehr benötigt werden, weil wir in einer angeblich aufgeklärten und freien Gesellschaft leben, dem können wir nur entgegnen: Heute mehr denn je!
º
Wir erleben gerade heute, im 21.
Jahrhundert, dass Christen in unzähligen Ländern benachteiligt,
verfolgt und
getötet werden.
º Wir erleben gerade heute,
im 21. Jahrhundert, dass die Kirche und vor
allem ihr sichtbares Haupt, der Papst, nicht mehr ernst genommen und
respektiert werden – vor allem auch durch große Teile des
deutschsprachigen
Episkopates.
º Wir erleben gerade heute,
im 21. Jahrhundert, dass die Jugend
offensichtlich auf dem Weg der Finsternis und der Verirrung wandelt.
Sie haben
keinen Halt, keine Hoffnung, keine Orientierung. Ihnen werden
grundlegende
Werte in religiöser und gesellschaftlicher Hinsicht vorenthalten.
º Wir erleben gerade heute,
im 21. Jahrhundert, dass weltweit
zehntausende ungeborener Kinder daran gehindert werden, das Licht der
Welt zu
erblicken. Der Schöpfungsplan Gottes wird durch die Hand des Menschen
mit
brutaler Gewalt aus den Angeln gehoben.
º Wir erleben gerade heute,
im 21. Jahrhundert, dass Gewalt gegen Frauen
und Kinder immer mehr um sich greifen. Es vergeht kein Tag, an dem wir
durch
Medien nicht von neuen Verbrechen – meist sexueller Natur – informiert
werden.
º Wir erleben gerade heute,
im 21. Jahrhundert, dass der Mensch durch
Mutwillen, durch Unwissen, durch Unachtsamkeit dabei ist, seinen von
Gott zur
Verfügung gestellten Lebensraum zu zerstören. Flora und Fauna werden
dem
Streben des Menschen nach wirtschaftlichen und finanziellen Vorteilen
geopfert.
º Wir erleben gerade heute,
im 21. Jahrhundert, dass in unzähligen
Ländern dieser Welt, sogar im eigenen Land, die Menschen hungern
müssen,
während wir selbst den Vorteil des Wohlstandes gar nicht genug zu
würdigen
wissen. Menschen – und vor allem Kinder – müssen hungern, weil korrupte
Politiker und Wirtschaftsmagnate, weil ganze Staaten beim „Streben nach
Glück“
(„pursuit of happiness“) auf das Glück des anderen keine Rücksicht
nehmen.
º Wir erleben gerade heute,
im 21. Jahrhundert, dass Missgunst, Neid,
Hass unseren Alltag prägen. Christliche Werte haben keine Bedeutung
mehr – sie
werden mit Füßen getreten und ad absurdum geführt.
Es liegt an uns vom Orden der Armen Ritterschaft Christi,
diese
Missstände
nicht nur zu erkennen, sondern auch durch tatkräftige vor allem
caritative
Hilfe dagegen anzugehen. Wir möchten und wir können uns nicht des
Verrates an
Jesus Christus und der christlichen Botschaft schuldig machen.
Durch den Empfang der Heiligen Sakramente der Taufe und der
Firmung
sind wir –
jeder einzelne von uns – zu Streitern Christi geworden. Und durch den
Zusammenschluss in diesem Orden der Armen Ritterschaft Christi führen
wir die
ritterlichen Tugenden nach bestem Wissen und Gewissen aus. Wir sind uns
unserer
Verantwortung vor Gott, vor der Kirche und vor dem Menschen bewusst,
und von
daher ist es uns ein Herzensanliegen, den Willen Gottes auszuführen und
seinen
Geboten ohne Bedingungen zu folgen, dessen eingedenk, dass das erste
und
höchste Gebot die Gottesliebe, das zweite die Nächstenliebe ist.
"Was
Ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt,
das habt Ihr MIR getan",
spricht der
Herr. Von daher ist es unsere tiefste Freude, IHM
im Nächsten zu dienen,
und IHM den Lob, den Dank und die Ehre zukommen zu
lassen, getreu unserem
Wahlspruch: "Non nobis Domine, non nobis, des nomine tou da
gloriam!"
Der Orden ist in verschiedene Komtureien aufgeteilt, in
denen
sich
Brüder,
Schwestern und Ritter den Kampf gegen die Feinde des 21. Jahrhunderts
aufnehmen. Wer sich zutraut, mit dem Schwert des Glaubens, der Liebe
und der
Hoffnung - angetan mit der Rüstung des Heiligen Geistes und der
allerseligsten
Jungfrau - mit uns den Kampf gegen Ungerechtigkeit, gegen Gewalt, gegen
Hass
auf Gott und die Kirche aufzunehmen, ist herzlich willkommen und dazu
eingeladen, mit uns in Kontakt zu treten.
"Gott will es !",
riefen die Menschen vor über 900 Jahren
beim Aufruf zum ersten Kreuzzug,
und das Gleiche rufen wir auch heute:
"Deus lo vult!"



